Planung & Konzept

Wohnen & Arbeiten an der Dill ::: Wettbewerb Pertuisplatz in Herborn

Idee/Leitmotiv:

Die skizzierten Ideen fügen sich in der Gebäudestruktur in das vorhandene Stadtbild ein, ohne ihre eigene Identität aufzugeben. Die Materialien (dunkle Dächer, heller Putz) bilden einen interessanten Kontext zu dem intensiven, bereits vorhandenen und prägenden Grün. Die Wasserfläche der Dill wird in das Konzept einbezogen -  die "Wassernase" soll sowohl tagsüber, als auch nachts ein leuchtendes Zeichen am Weg sein.

Konzept:

Der zu beplanende Pertuisplatz ist fast eben und öffnet sich zur süd-westlich tangierenden Dill hin. Die angrenzenden, historisch gewachsenen Gebäude sind in ihrer Nutzung bestimmt durch Wohnen und Arbeiten. Das Baufeld erschließt sich über den im Osten gelegenen Meynardweg und bindet im Süden in die Bahnhofstraße ein. Die hier zu verbreiternde Ein- und Ausfahrt des Meynardwegs garantiert zusammen mit der Querstraße die Erschließung. Die innere Erschließung ist fußläufig.

Der öffentliche Parkraum und eine Tiefgarage für die Anwohner sind im Norden angelegt, sodass auf der Süd-/Süd-Westseite  kein störender Erschließungsverkehr stattfindet. Hier bilden sich ruhige Flächen in Verbindung mit dem Rad- und Fußweg entlang der Dill, die zum Verweilen/Wohnen und als Naherholungszone einladen. Die Gebäude sind so angelegt, dass sich zwischen der Ufer begleitenden Mauer und den Gebäuden ein individuelles Leben, unterstützt durch die Außengastronomie, entwickeln kann.

Nutzungen:

Das Torhaus nimmt die Arkadenachse auf und zieht den Benutzer der neuen Wohnanlage, ganz gleich ob Wohnen oder Arbeiten, in  das Gebäudeensemble  hinein und bildet das Kopfgebäude des neuen Torplatzes. Die Erdgeschossflächen/ Ladenflächen werden über Arkadengänge erschlossen, die in dem Büro- bzw. Wohnhaus enden. Die Fortsetzung der Querstraße ist ein breiter Fußweg, der bis zur "Wassernase" führt, welche unter Einbeziehung der vorbeifließenden Dill eine erhöhte Aufenthaltsqualität schafft.

ln den Obergeschossen sind Büroräume geplant. Darüber befinden sich interessante Wohnungsgrundrisse, die Loftwohnen ermöglichen – alle  mit Süd-/Süd-Westausrichtung und dem Blick auf die Dill bzw. in den Stadtpark. Gleiches trifft zu für die einzeln stehenden Wohnhäuser, welche barrierefreies Wohnen in unterschiedlichen Wohnungsgrößen ausweisen.



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